Vorsicht! Viele Kaufverträge enthalten Ausschlussklauseln zur Vorlage des Energieausweises!


Bei uns häufen sich inzwischen die Anfragen von Hauskäufern oder Mietern, die beim Kauf (oder Mietvertragsabschluss) keinen gültigen Energieausweis vom (Alt)Eigentümer vorgelgt bekamen. Dieser verwies dann nach (!) Abschluss des Vertrages auf eine Klausel im Kauf-(Miet-)Vertrag, nach der der Käufer (Mieter) freiwillig auf die Einsicht in den Energieausweis erzichtet. Was ist von solchen Klauseln zu halten und sind diese rechtswidrig?

Rechtsfragen zum EnergieausweisZunächst mal ist festzustellen, dass solche Klauseln natürlich nicht rechtswidrig sind, in einem Vertrag zwischen Privatpersonen kann man im Prinzip alles Mögliche regeln. Wichtig ist aber eines: Wird der Käufer (Mieter) auf diese Klausel aufmerksam und möchte er von seinem Recht Gebrauch machen, den Energieausweis vor dem Kauf einzusehen, so kann er dies auch verlangen und natürlich auch, dass die entsprechende Klausel aus dem Vertrag entfernt wird.

Besteht der Verkäufer (Vermieter) auf der Klausel und macht davon sogar den Verkauf (die Vermietung) abhängig, so ist dies natürlich nicht rechtens. In einem solchen Fall kann der Interessent sein Recht auch notfalls durch eine Anzeige beim zuständigen Ordnungsamt durchsetzen. Hier drohen dann empfindliche Bußgelder. (hier gibt es Informationen zu Anlaufstellen für Betroffene)

In jedem Fall ist aber jedem zu raten, den Vertragstext genau auf derartige Klauseln zu prüfen. Wir gehen davon aus, das einige Notare wohl inzwischen standardmäßig solche Ausschlüsse in Immobilienkaufverträge formulieren und sehr leicht wird dem Käufer das Vertragswerk dann als “Standardkaufvertrag” dargeboten. Viele Betroffene sind mit so einer Aussage recht schnell zufrieden… im Nachhinein besteht dann aber leider keine Möglichkeit mehr, den Verkäufer (Vermieter) zur Vorlage eines Energieausweises zu zwingen. Bei uns rufen mehrmals pro Woche Leute an, die einen Vertrag mit solchen Klauseln abgeschlossen haben und von uns Rat haben wollen, wie sie nun an den Energiepass gelangen können.

Bei einem solchen Verhalten liegt ja der Verdacht sehr nahe, dass der Hauseigentümer Informationen über den energetischen Zustand des Hauses verschleiern bzw. den Käufer (Mieter) täuschen will. Andere Gründe fallen da eigentlich aus, da man einen gültigen Energieausweis mittlerweile sehr kurzfristig und sehr günstig erhalten kann.

Was denn nun? Erdgas H oder L?


Diese Frage stellen sich viele Hauseigentümer bei der Angabe von Verbrauchsdaten für den Energieausweis. Denn hier wird bei der Angabe des Energietägers zwischen Erdgas H und Erdgas L unterschieden.Bezüglich der Berechnung des Verbrauchskennwertes ist die Unterscheidung völlig irrelevant, da der Gasverbrauch in aller Regel in Kilowattstunden abgerechnet wird. Deshalb lässt sich über die Sinnhaftigkeit der Unterscheidung im Energieausweis trefflich streiten. Trotzdem wollen wir natürlich nicht ungeklärt lassen.

Erdgas H und L

Bildquelle: ndr.de

Tatsächlich werden durch die Kürzel L und H unterschiedliche Erdgasgruppen hinsichtlich ihrer (Brenn-) Qualität unterschieden. Genau wird das in einem aktuellen Beitrag hier auf energieausweis-vorschau.de erklärt.

Kurz lässt sich zusammenfassen: Erdgas L(ow) stammt vor allem aus (der immer weiter zurückgehenden) einheimischen Gasförderungen und wird nur noch regional in wenigen Regionen (hauptsächlich in NRW) verteilt. Es hat aufgrund des vergleichsweise geringen Gehaltes an brennbaren Gasbestandteilen hat Erdgas L einen geringeren Brennwert als z.B. Erdgas H.

Erdgas H(igh) stammt aus ausländischer Förderung (Nordsee, Russland) und hat einen deutlich höheren Brennwert, da es zu über 90% aus brennbaren Gasen besteht (Methan, Alkane).

Heizkosten senken mit einem Kaminofen?


Für den kommenden Winter ist wieder , wie in jedem Jahr, mit einem drastischen Anstieg der Heizkosten zu rechnen. Zurückzuführen ist dies auf die weiterhin steigenden Presie für Heizöl, Strom und Erdgas. Immer mehr Hauseigentümer suchen daher nach Alternativen, um sich bei der Beheizung Ihrer Gebäude zumindest teilweise unabhängig von diesen Kostenentwicklungen zu machen.

Eine mögliche Alternative sind Kaminöfen, über die wir ja bereits in einem früheren Beitrag berichteten. Welchen Beitrag können Kaminöfen aber real für die Beheizung von Gebäuden liefern, wie sollte das Ganze technisch idealerweise aussehen und kann man einen solchen Kamin auch selbst bauen?

Was ist ein Kaminofen und welche Unterschiede gibt es?

Ein Kaminofen ist nicht dasselbe wie ein Kamin, das muss zunächst mal klar gesagt werden. Kamine sind mehr oder weniger offene Feuerstellen ohne wirklich kontrollierte Luftführung und daher energetisch auch absolut ineffizient. Kaminöfen hingegen haben geschlossene Brennräume, was eine kontrolliertere Verbrennung und Wärmeabgabe ermöglicht. Kaminöfen gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen und Materialien, z.B. in Schamotte, Naturstein, Stahl oder sogar Glas.

Auf Baumärkten gibt es mittlerweile ein reiches Angebot an günstigen Kaminöfen, allerdings sollte man hier genau hinsehen. Wer seinen Kaminofen nicht nur als Dekoelement verwenden will, sondern damit auch spürbar zur Beheizung der eigenen vier Wände beitragen möchte, sollte zum Beispiel darauf achten, dass der Ofen, bzw. in erster Linie die wärmeübertragende Ummantelung eine möglichst hohe Speicherfähigkeit aufweisen. Vereinfacht gesagt heißt das: Umso schwerer und massiver, desto besser. Eine massive Konstruktion hat natürlich auch Vorteile hinsichtlich der Haltbarkeit des Kaminofens…. hier sollte man sich Billigprodukte wirklich sehr genau ansehen. Da in der Brennkammer unter Umständen Temperaturen über 1000°C herrschen, sind Kaminöfen zu bevorzugen, deren Brennkammer mit Schamotte ausgemauert ist. Diese hohe thermische Belastung verträgt Schamott im Vergleich zu anderen Materialien sehr gut und verfügt dabei noch über ausgezeichnete Wärmespeichereigenschaften.

Wasserführende Kaminöfen

Wer noch etwas weiter gehen will und seinen Heizwärmebedarf wirklich maßgeblich mit einem Kaminofen decken will, der sollte über die Anschaffung eines wasserführenden Kaminofens nachdenken. Hier befindet sich in der Abgasführung des Kamins ein wasserdurchströmter Wärmeübertrager (Wärmetauscher), der an das zentrale Heizungssystem angeschlossen werden kann. Somit kann ein solcher Kaminofen Wärme nicht nur direkt über Konvektion und Wärmestrahlung an den Raum abgeben, sondern auch noch Wärme an die zentrale Heizungsanlage “liefern”. Nebenbei erhöht die Wärmenutzung aus dem Abgasstrom auch noch die Effizienz des Kaminofens, also die Ausnutzung der im Brennholz gespeicherten Energie, deutlich. Ein ausgezeichneter Blog, der Funktionsweise und Vorteile wasserführender Kaminöfen beschreibt, befindet sich hier.

Kann man Kaminöfen selbst bauen?

Inzwischen gibt es, wie bei vielen anderen Dingen, auch für Kaminöfen Selbstbauanleitungen, die auch durch das Internet geistern. Wir raten eher vom Selbstbau ab, da unter anderem im Bereich der Abgasführung auch große Fehler gemacht werden können und letztlich auch die Sperrung durch den Schornsteinfeger droht. Zu empfhelen ist, den Einbau eines kaminofens bereits im Vorfeld der Anschaffung mit dem Schornsteinfeger abzustimmen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Anbieter für komplett fertige Systeme gibt es zahlreiche, wer sich speziell für wasserführende Systeme interessiert, dem empfehlen wir wirklich o.g. Blogbeitrag zur weiteren Information.

Infrarotheizung in Zeiten steigender Strompreise: Immer mehr Nutzer können ihre Stromrechnung nicht bezahlen


Wir greifen ja in unserem Blog immer wieder das Thema “Infrarotheizung” auf. In erster Linie deshalb, weil in zahlreichen Internetforen und “Infoseiten” die elektrische Strahlungsheizung auf höchst zweifelhafte Weise (Verkäufer geben sich als begeisterte Kunden aus bzw. werben mit schlichtweg falschen Versprechungen) beworben wird. In einem älteren Beitrag haben wir bereits auf eine der wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen zur Effizienz der Infrarotheizung aufmerksam gemacht und dafür u.a. wütende Kommentare von Infrarotvertrieblern geerntet.

Nun ist das Thema aber für viele Nutzer von Infrarotheizungen auf traurige Weise wieder aktuell. Durch den starken Ausbau der erneuerbaren Energien gerade im vergangenen Jahr wird die EEG-Umlage, die jeder private  Stromverbraucher mitbezahlt, im kommenden Jahr deutlich steigen. Konkret heißt das, dass unabhängig von der Strompreisentwicklung der Strom für Privatverbraucher mindestens 1,5-2 Ct/kWh teurer wird.

In einem aktuellen Beitrag weist Mitwelt darauf hin, dass sich beim BUND derzeit zahlreiche Nutzer von Infrarotheizungen darüber beklagen, dass sie die Stromkosten für die Elektroheizkörper nicht mehr bezahlen können.

Energieagenturen und Verbraucherschutzzentralen warnen in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich vor irreführender Werbung einzelner Anbieter und weisen darauf hin, dass Infrarot- und elektrische Wärmewellenheizungen, insbesondere weil mit Tagstrom betrieben, noch ineffizienter und kostenintensiver sind als alte Nachtspeicherheizungen.

Der BUND Bund für Umwelt und Naturschutz hält Elektroheizungen im Regelfall für unökologisch.

Den kompletten und sehr empfehlenswerten Artikel auf MITWELT finden Sie hier.

Informationen zur unabhängigen Studie der Uni Luzern zur Effizienz von Infrarotheizungen finden Sie hier

Expertenchat zum Energieausweis


Am Mittwoch, den 25. April 2012 findet mal wieder ein Expertenchat zum Energieausweis auf energieausweis-vorschau.de statt.

Unser Energieberater beantwortet ab 18.00 Uhr all ihre Fragen zum Thema Energieausweis.

Alle Interessierten bekommen hier Auskunft darüber, was Hauseigentümer aber auch Mieter und Hauskäufer beim Thema Energieausweis beachten müssen.

Trotzdem der Energiepass schon seit einigen Jahren eingeführt ist, wissen viele Hauseigentümer noch nicht, wann Sie einen Energieausweis vorlegen müssen und ob sie eine verbrauchs- oder bedarfsorientierten Energieausweis für ihr Gebäude benötigen.

Ab 18:00 Uhr werden alle Fragen möglichst direkt beantwortet, natürlich können aber auch Fragen /Themen vor dem Chat gepostet werden.

Zum Energieausweis-Forum gelangen Sie über folgenden Link:

http://www.energieausweis-vorschau.de/forum-energiepass.html

Energie sparen im Alltag


Energie ist in den vergangenen Jahren stetig teurer geworden. Grund genug für Verbraucher, Energie zu sparen, um die Haushaltskasse zu entlasten. Wer Strom spart, kann aber auch etwas für die Umwelt tun, denn bei der Stromerzeugung werden nach wie vor große Mengen fossile Brennstoffe eingesetzt, wodurch sehr viel klimaschädliches CO2 entsteht. Wird weniger Strom gebraucht, kann damit auch der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Es gibt für Verbraucher viele Möglichkeiten, im Haushalt und im Alltag Energie zu sparen, ohne dass man sich selbst einschränken muss. So ist es beispielsweise bei der Neuanschaffung von elektronischen Geräten sinnvoll, nicht nur dessen Leistungen, sondern auch die Energieeffizienz zu betrachten. Sowohl bei Kühlschränken wie auch bei Gefriergeräten und Waschmaschinen werden die Energielabel im Handel bereits sehr gut sichtbar angebracht. Die Energieeffizienz wird hierbei mit Buchstaben angegeben, die von A bis G reichen. Wird ein Gerät mit der Energieeffizienz A oder gar A+ eingestuft, können Verbraucher davon ausgehen, dass dieses Gerät nur wenig Energie benötigt, so dass gegenüber einem älteren Gerät deutliche Einsparungen möglich sind. Geräte hingegen mit der Energieeffizienzklasse C-G hingegen sind wahre Stromfresser und sollten bei einer Neuanschaffung gemieden werden. Auch bei Fernsehgeräten ist es mittlerweile möglich, auch den Energieverbrauch bei der Geräteauswahl zu berücksichtigen, um so Tag für Tag Strom zu sparen.

Zusätzlich sollten Verbraucher, die Energie sparen wollen, ihre eigenen Lebensgewohnheiten überprüfen. Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner sollten zum Beispiel immer vollständig befüllt werden, da bei halber Füllung nahezu die gleiche Energiemenge benötigt wird. Kühlschränke und Gefriergeräte hingegen sollten idealer Weise an einem kühlen Ort stehen, um so die notwendige Energie für das Kühlen zu reduzieren. Letztlich verbraucht auch die tägliche Beleuchtung sehr viel Strom. Sie kann reduziert werden, wenn die Lampen in nicht genutzten Räumen ausgeschaltet werden. Zudem bieten sich Energiesparlampen an, die ebenfalls einen deutlich reduzierten Stromverbrauch aufweisen, ohne deswegen dunkler zu sein.

Neues Partnerprogramm für Immobilienfirmen: Schnell und einfach zum Energieausweis und dabei bis zu 20 Euro verdienen!


Auf provisionsbasis Interessenten für die Bestellung eines Energieausweises vermitteln.Bei Vermietung und Verkauf von Immobilien ist der Energieausweis inzwischen Pflicht!

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Wir haben das Internetportal www.Hausverkauf-mit-Energieausweis.de speziell für Immobilienunternehmen erstellt. Hier können Makler auf Provisionsbasis Energieausweise für Ihre Kunden erstellen oder gleich vom Kunden selbst erstellen lassen.

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