Energie sparen im Alltag

Energie ist in den vergangenen Jahren stetig teurer geworden. Grund genug für Verbraucher, Energie zu sparen, um die Haushaltskasse zu entlasten. Wer Strom spart, kann aber auch etwas für die Umwelt tun, denn bei der Stromerzeugung werden nach wie vor große Mengen fossile Brennstoffe eingesetzt, wodurch sehr viel klimaschädliches CO2 entsteht. Wird weniger Strom gebraucht, kann damit auch der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Es gibt für Verbraucher viele Möglichkeiten, im Haushalt und im Alltag Energie zu sparen, ohne dass man sich selbst einschränken muss. So ist es beispielsweise bei der Neuanschaffung von elektronischen Geräten sinnvoll, nicht nur dessen Leistungen, sondern auch die Energieeffizienz zu betrachten. Sowohl bei Kühlschränken wie auch bei Gefriergeräten und Waschmaschinen werden die Energielabel im Handel bereits sehr gut sichtbar angebracht. Die Energieeffizienz wird hierbei mit Buchstaben angegeben, die von A bis G reichen. Wird ein Gerät mit der Energieeffizienz A oder gar A+ eingestuft, können Verbraucher davon ausgehen, dass dieses Gerät nur wenig Energie benötigt, so dass gegenüber einem älteren Gerät deutliche Einsparungen möglich sind. Geräte hingegen mit der Energieeffizienzklasse C-G hingegen sind wahre Stromfresser und sollten bei einer Neuanschaffung gemieden werden. Auch bei Fernsehgeräten ist es mittlerweile möglich, auch den Energieverbrauch bei der Geräteauswahl zu berücksichtigen, um so Tag für Tag Strom zu sparen.

Zusätzlich sollten Verbraucher, die Energie sparen wollen, ihre eigenen Lebensgewohnheiten überprüfen. Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner sollten zum Beispiel immer vollständig befüllt werden, da bei halber Füllung nahezu die gleiche Energiemenge benötigt wird. Kühlschränke und Gefriergeräte hingegen sollten idealer Weise an einem kühlen Ort stehen, um so die notwendige Energie für das Kühlen zu reduzieren. Letztlich verbraucht auch die tägliche Beleuchtung sehr viel Strom. Sie kann reduziert werden, wenn die Lampen in nicht genutzten Räumen ausgeschaltet werden. Zudem bieten sich Energiesparlampen an, die ebenfalls einen deutlich reduzierten Stromverbrauch aufweisen, ohne deswegen dunkler zu sein.

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Thermische Solaranlagen

Durch ihren Kombinationsspeicher ist eine heizungsunterstützende Solaranlage  oder thermische Solaranlage dazu in der Lage, nicht nur Warmwasser zu liefern, sondern auch als Raumheizung zu fungieren. Um dieses Ziel zu erreichen, muss ein Fachmann den alten, normalen Solaranlagen Speicher durch ein neueres Kombi-Gerät austauschen. Ein weiterer Punkt, der gegebenenfalls beachtet werden muss, ist die Wahl der passenden Kollektoren. Zur Auswahl stehen hierbei Flachkollektoren und Röhrenkollektoren. Während erst Genannte eher zur Unterstützung bestehender Heizsysteme, wie zum Beispiel zur Fußbodenheizung, genutzt werden, sind Röhrenkollektoren in der Energieausbeute wesentlich ergiebiger. Aus diesem Grund sind die Röhrenkollektoren aus wirtschaftlicher Sicht um einiges besser, auch wenn sie in der Anschaffung preisintensiver sind. Pro Quadratmeter muss der Verbraucher mit einem Preis von 500 Euro bis 900 Euro rechnen.
Der notwendige Kombispeicher fast je nach Größe des Geräts 800-2000 Liter, allerdings kein Trinkwasser, sondern Heizungswasser. Das Trinkwasser wird durch einen Wärmetauscher erwärmt. Im Zuge der Umstrukturierung des Energieverbrauches, aber auch schon vorher, wird ein Bauherr bei der Anschaffung einer Solaranlage durch den Staat und durch verschiedene Banken unterstützt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt zum Beispiel für sogenannte Bestandsbauten Basis- und Bonusförderungen in Aussicht. Bestandsbauten sind im Übrigen alle Gebäude, die bereits bestehen, also nicht neu gebaut werden, komisches Wort, aber daran haben wir uns in Deutschland ja schon gewöhnt. Gebäude, die nicht an eine zentrale Wasserversorgung angeschlossen sind, haben es auch bei einer Kombianlage noch immer schwer. Da es ansonsten nicht ohne viel Staub und Dreck zu bewerkstelligen ist. Wirkliche Voraussetzungen für den betrieb einer thermischen Solaranlage gibt es allerdings nicht.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf vomfachmann.de 

Kaminöfen – nur netter Blickfang oder echte Heizalternative?

Kaminöfen – nur netter Blickfang oder echte Heizalternative?

Wer in seinen vier Wänden Wert auf stilvolles Ambiente legt, der gibt sich nicht mit sterilen Heizkörpern zufrieden. Stattdessen bevorzugen viele Hausbesitzer einen Kaminofen, der nicht nur Wärme spendet, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Inneneinrichtung ist.

Doch machen Kaminöfen auch aus Sicht der Heizkosten wirklich Sinn? Und sind Kaminöfen überhaupt in der Lage, ein ganzes Einfamilienhaus zu heizen? Weiterlesen »

Der Energieausweis in der Presse (Juli)

Fast hätten wir die Presseschau zum Thema Energiepass vergessen. Wenn auch in diesem Monat etwas zu spät, und im letzten gar nicht, wird sie nun wieder regelmäßiger Bestandteil unserer Seite sein.

Wie immer finden sich in unserer Presseschau wichtige, interessante und manchmal auch etwas skurrile Pressemitteilung zum Thema Energieausweis ein. Weiterlesen »

Holzfenster oder Kunststoffrahmen? – Dämmeigenschaften von Fenstern

Für die Heizkosteneffizienz eines Hauses ist vor allem die Wärmedämmung entscheidend, also wie viel Wärme an die Außenwelt verloren geht. Das lässt sich eindrucksvoll mithilfe thermografischer Aufnahmen ermitteln, die Stellen von Gebäuden, die besonders viel Wärme abgeben, leuchtend rot darstellen. Die größten Schwachstellen sind dabei erfahrungsgemäß Fenster und Türen, die dünner sind als die massive Außenwand und an denen undichte Stellen für Zugluft sorgen können.

Wer deshalb Wert auf geringe Heizkosten legt, sollte deswegen entsprechende Sorgfalt bei der Auswahl seiner Fenster und Fensterrahmen an den Tag legen. Als Faustregel sollte man vor allem auf zwei Faktoren achten: Zum einen die Verglasung des Fensters selbst und zum anderen die Art und das Material des Rahmens.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen: Je mehr Glasschichten zwischen Innen- und Außenraum liegen, desto besser die Isolation, desto teurer aber auch die Anschaffung. Dreifachverglasungen sind heute in Passivhäusern und Neubauten bereits durchaus üblich, ob sich der Kauf auch bei einer Renovierung lohnt, muss man im Einzelfall abwägen.

Der Rahmen hingegen fällt preislich weniger ins Gewicht. Hier kann man deswegen auch bei einer Renovierung den Umstieg auf Holzfenster in Betracht ziehen. Denn die sind zwar pflegeintensiver als Kunststoffrahmen, allerdings auch in Sachen Wärmedämmung überlegen, weswegen Holzfenster bevorzugt beim Bau von Passivhäusern Verwendung finden. Die ästhetischen Eigenschaften von Holzfenstern sind da nur ein zusätzlicher Vorteil.

Nachteile von Holzfenstern sind der bereits erwähnte höhere Wartungsaufwand im Vergleich zu Kunststofffenstern sowie der (geringfügig) höhere Preis. Wer beides verschmerzen kann, sollte aber im Hinblick auf geringere Heizkosten und höhere Energieeffizienz zur Holzvariante kaufen.

Unsere Kundenbewertungen bei UIfOB

Schon lange benutzen wir UIfOB als Plattform für unsere Kunden. Jeder der einen/oder mehrere Energieausweise gekauft hat, kann auf UifOB.de seine Meinung zu unserm Produkt abgeben.

Dabei war uns von Anfang an wichtig das jede Meinung zugelassen ist. In der Anfangsversion der Kundenbewertungen von UIfOB spiegelt sich dies auch deutlich wieder. So haben einige Kunden die, zwar selten aber dennoch dagewesenen, langen Lieferzeiten bemängelt. Weiterlesen »

Deutschland – bald ein Land der Elektroautos?

Das Elektroauto zieht immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Geht es doch darum, dass wir die Spritschlucker von den Straßen haben möchten und friedlich über die intakten Landschaften gleiten wollen. Direkt nach der Atomkatastrophe von Fukushima blühte der Umweltgedanke auf und mit der Stromherstellung war die ganze Umweltdebatte im Gange. So fährt jetzt das Elektroauto in die Richtung, Realität zu werden. Es stellt sich für Politik, Wirtschaft und jeden Einzelnen von uns die Frage, wie die Umsetzung zur Elektromobilität aussehen und bewirkt werden kann. Weiterlesen »

Die Energiekennwerte fallen im Bedarfsausweis meist höher aus….warum?

Wir haben in den vergangenen Jahren für eine Reihe von Gebäuden sowohl bedarfsorientierte als auch verbrauchsbasierte Energieausweise ausgestellt. Das Ergebnis bestätigt die Aussagen einiger anderer Untersuchungen:

Die Energiekennwerte von Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis fallen für ein und dasselbe Gebäude oft sehr unterschiedlich aus. Bei älteren Gebäuden kann der Endenergiebedarf im bedarfsorientierten Energieausweis durchaus 80-100 kWh/m²a höher liegen als der Verbrauchskennwert (im Verbrauchsausweis) desselben Hauses. Die Ursache liegt dabei nicht in außergewöhnlichem Nutzerverhalten, wie oft dargestellt wird. Wenn dies so wäre, gäbe es wohl in der Realität Abweichungen nach unten und oben und nicht nur in eine Richtung.  Der Grund ist vielmehr im Berechnungsverfahren für den Bedarfsausweis zu suchen, das u.a. keine unterschiedlichen (abgesenkten) Heiztemperaturen für verschiedene Räume berücksichtigt. Hier wird davon ausgegangen, dass die gesamte Wohnfläche während der Heizperiode auf gleichbleibendem Niveau geheizt wird, was natürlich in der Realität so nicht stattfindet.

Das in Wirklichkeit eben manche Räume nur temporär geheizt werden oder kühler bleiben, kann in dem doch relativ simplen rechenmodell nicht berücksichtigt werden. Heraus kommt ein Energiebedarfswert, der unter realen Nutzungsbedingungen (die sich in den Verbrauchskennwerten von verbrauchsbasierten Energieausweisen widerspiegeln) meist deutlich unterboten wird.

Der Vorteil des Bedarfsausweises liegt also nicht unbedingt in der möglichst exakten Berechnung realer Verbräuche, sondern im objektiven Benchmarking, das den energetischen Vergleich von Gebäuden ohne Berücksichtigung des Nutzereinflusses zulässt.

Häufige Fehler im Energieausweis: Falsche Verbrauchszeiträume

Damit ein gültiger verbrauchsbasierter Energieausweis erstellt werden kann, müssen Verbrauchsdaten über einen Verbrauchszeitraum von mindestens 3 Jahren vorliegen. Dieser Zeitraum kann in beliebig viele Abrechnungszeiträume unterteilt undangegeben werden, allerdings muss der 3-Jahreszeitraum lückenlos dokumentiert sein, d.h. es dürfen keine Lücken oder zeitlichen Sprünge vorhanden sein.

Oftmals registrieren wir aber gerade hier fehlerhafte Eingaben der Eigentümer bzw. auf dieser Basis falsch ausgestellte Ausweise, die nicht selten so aussehen:

Oft werden falsche Angaben im Energieausweis gemacht

Nicht selten sehen Energieausweise so aus. Durch fehlerhafte Verbrauchszeiträume ist der Energiepass in jedem Fall ungültig!

Sind die genannten Bedingungen nicht erfüllt, dann ist der Energiepass ungültig, d.h. es ist praktisch kein gültiger Ausweis vorhanden und der Hauseigentümer läuft Gefahr, in den „Genuss“ eines saftigen Bußgeldes zu kommen. Bei Online-Anbietern, die Energieausweise ungeprüft erstellen, besteht die Gefahr, dass solche Fehler in den Angaben, die wir wie erwähnt sehr häufig registrieren, unbemerkt bleiben.

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