Bedarfsorientierte Energieausweise deutschlandweit


Deutschlandweit bekannt geworden ist energieausweis-vorschau.de mit der Erstellung verbrauchsbasierter Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude. Jeder kann hier ganz einfach online einen Ausweis bestellen, man benötigt dazu lediglich ein paar wenige Eckdaten des Gebäudes sowie die Heizverbräuche der letzten 3 Jahren. Schon wenige Tage später erhält man seinen Ausweis mit der Post.

Es gibt aber Gebäude, für die kein Verbrauchspass erstellt werden kann, da sie das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 nicht erreichen oder es liegen keine/nicht ausreichende Verbrauchswerte vor. Für diese Gebäude muss ein bedarfsbasierter Energieausweis erstellt werden. Der Bedarfsausweis  erfordert aufgrund der recht spezifischen Angaben zum Haus oft viele Nachfragen bis hin zu einer Vorort-Besichtigung durch einen Sachverständigen und ist somit recht teuer.

Mit Hilfe unseres überarbeiteten neuen Angebotes zum Bedarfsausweis können wir verschiedene kostensparende Möglichkeiten anbieten, Ihren Energieausweis zu bestellen.

1. Online Formular für den Bedarfsausweis

Bedarfsausweis

Sie können für ihr Wohngebäude ganz einfach per Online Formular (ähnlich dem Formular für den Verbrauchsausweis) einen bedarfsorientierten Energieausweis ab 199,- Euro bestellen. Dafür benötigen Sie einige Angaben zu ihrem Wohnhaus, wie z.B. Gebäudegrundriss, Dachform, Fenster und Türen, sowie die Dämmstärke. Ihre Angaben werden von unserem Energieberater auf Plausibilität geprüft und der Ausweis gedruckt, gestempelt und unterschrieben an Sie versendet.

2. Sorglos Komplett-Angebot

Sorglos-Paket

In vielen Fällen, reichen uns bereits ein paar Dokumente, wie ein Gebäudegrundriss und Fotos der Heizungsanlage und wir können auch ohne teuren Vor-Ort-Termin einen Bedarfsausweis für ihr Wohngebäude erstellen. In unserem Kontaktformular einfach die gegebenen Dokumente hochladen und wir melden uns mit einem Angebot bei Ihnen zurück.

Für ein Nichtwohngebäude ist fast immer ein Vor-Ort Termin nötig. Auch hier können wir weiterhelfen, da wir inzwischen über ein großes Netz an Sachverständigen verfügen und unsere Bedarfsausweise für Nichtwohngebäude deutschlandweit anbieten können. Auch hier erfragen Sie einfach ihr persönliches Angebot bei uns.

3. Drittanbieter

Möchten Sie lieber einen Energieberater vor Ort mit der Erstellung eines Bedarfsausweises beauftragen, werden Sie auch bei uns fündig. In unsere nach Postleitzahlen sortierten Liste finden sie garantiert auch jemanden in ihrer Nähe.

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Einfacher Online-Check zur WSchV 1977…ist der Verbrauchsausweis möglich?


Eigentlich dürfen Eigentümer von Häusern, die vor 1977 gebaut wurden und weniger als 5 Wohneinheiten haben, seit dem 1.10.2008 nur noch den Bedarfausweis ausstellen lassen.

Einfacher Online-Check zum Energieausweis als Entscheidungshilfe

Aber auch für diese Häuser ist weiterhin der günstigere Verbrauchsausweis möglich, wenn sie durch zwischenzeitliche Sanierung das energetische Niveau der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erreichen.

Bisher war es aber für Eigentümer praktisch unmöglich einzuschätzen, ob das bei ihrem Haus der Fall ist oder nicht.

Energieausweis-vorschau.de bietet betroffenen Eigentümern hier einen Online-Check an, mit dem Hausbesitzer mit wenigen Eingaben prüfen können, ob ihr Haus die Kriterien für den Verbrauchsausweis erfüllen.

Fortsetzung: Plusminus-Beitrag “Unausgereifte Energieausweise”…Brief an die Redaktion


Heute erhielt ich nun doch noch Antwort aus der plusminus-Redaktion:

„Sehr geehrter Herr K.,

….

Wir liegen in der Sache eigentlich überhaupt nicht auseinander. Wie Sie richtig gemerkt haben, lag der Schwerpunkt des Beitrags auf Energieausweise, die man bequem per Internet sich ausstellen lassen kann und die mit Dumpingangeboten von z.T. schon unter 10 Euro beispielsweise bei Ebay zu erhalten sind. Richtig ist auch, dass wir wissentlich Fehler eingebaut haben, die aufgrund der vorgeschriebenen Plausibilitätprüfung durch den Aussteller auch von Laien zu entdecken sind. Beispielsweise, dass die Heizungsanlage aus dem Jahr 1900 stammte. Diese Plausibilitätsprüfung durch den Aussteller ist für Sie ja auch ein zentraler Gedanke.

Rechtlich ist es auch so, dass ein nicht korrekter Ausweis eben ein nicht korrekter Ausweis ist. Bei falschen Angaben haftet natürlich nicht der Aussteller, sondern der Datenübermittler, sprich Eigentümer oder Vermieter.

Wie Sie selbst in Ihrer Email betonen, ist gerade der Energieausweis qualitativ häufig sehr dürftig. Ich zitiere „

Natürlich fehlt es vielen Onlineangeboten an Transparenz und
teilweise auch an Qualität. Dasselbe Problem gibt es aber auch bei
den „leibhaftigen“ Beratern. Wie soll ein Berater aus dem
Baustoffhandel nach mehrtägigem Crashkurs etwas über den
hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage aussagen? Was weiß ein
umgeschulter Schornsteinfeger in der Regel über Wasserdampfdiffusion
in Bauwerken?“

Und genau dieser Gedanke war für uns wichtig, speziell beim Internet-Energieausweis. Gerade unsere Zuschauer sollte darüber informiert werden, dass es viele unseriöse Angebote gibt, und dass man sich bemühen sollte, einen möglichst seriösen Anbieter zu finden – so wie Sie zum Beispiel einer sind.

Mit freundlichem Grüßen und Danke für Ihr Interesse

.

Aus meiner Sicht war der Beitrag trotzdem in einigen Teilen missverständlich, daher meine Antwort:

“ vielen Dank für die nun doch sehr schnelle Reaktion. Ich freue mich sehr, dass Sie sich für eine Antwort Zeit genommen haben. In den von Ihnen aufgeführten Punkten sind wir ohne Zweifel einig.
Kleine Einwände habe ich dennoch:

Rechtlich ist es auch so, dass ein nicht korrekter Ausweis eben ein nicht korrekter Ausweis ist.

Stimmt erst einmal, war im Beitrag aber mit einer anderen Aussage verknüpft. Dort wurde sie schon aus der Tatsache abgeleitet, dass die Ergebnisse der Ausweise teilweise deutlich auseinander lagen.
Ich wollte darauf hinweisen, dass hier tatsächlich Ausstellungsfehler vorliegen können…aber nicht zwangsläufig müssen: Die Berechnung der Verbrauchskennwerte lässt auch unter Einhaltung der ENEV verschiedene Auslegungen und Berechnungsmethoden in einzelnen Schritten zu…die dann zwangsläufig zu abweichenden Ergebnissen führen können.
Im Übrigen gilt das in noch viel stärkerem Maße für den Bedarfsausweis. Ich bin mir sicher, dass, wenn Sie den Test mit 10 verschiedenen vor-Ort-Beratern durchgeführt hätten, es mindestens genauso deutliche Abweichungen in den Ergebnissen gegeben hätte.
Dies ist keine Spezifik von Online-Verfahren.

Wie Sie selbst in Ihrer Email betonen, ist gerade der Energieausweis qualitativ häufig sehr dürftig.

Das ist leider so und wiegt bei vor-Ort erstellten Ausweisen sicherlich noch schwerer, denn dort hat man mit demselben „Qualifikationsgefälle“ zu tun.

Vielen Dank noch einmal für Ihre ausführliche Antwort.
Ich hoffe, das ganze Verfahren wird zunehmend transparenter und wünsche mir, dass Eigentümer einfach auch bei der Ausstellersuche die ganz normalen Regeln des bewussten Konsums beachten.

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Hier bin ich als Aussteller tätig und prüfe jeden Energiepass persönlich auf seine Gültigkeit:
Geprüfter Energiepass mit Vorschau:
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Energieausweis: Wahlfreiheit endet für viele Gebäude am 30.9.2008!


Am 30.9.2008 endet für Bestandsbauten, die vor 1977 (also vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung) errichtet wurden und weniger als 5 WE haben die Wahlfreiheit zwischen dem günstigen Verbrauchsausweis und dem aufwendigeren Bedarfsausweis.
Nach diesem Datum ist für alle betroffenen Gebäude nur noch die Ausstellung des bedarfsorientierten Ausweises möglich.
Ausgenommen sind Gebäude, die in der Zwischenzeit energetisch so saniert wurden, dass sie zumindest das Niveau der ersten WSchV erreichen (was im Einzelfall sicher schwer nachzuweisen ist).

Auch wenn ein Eigentümer im Moment weder Vermietung noch Verkauf plant, kann sich die Erstellung eines Verbrauchsausweises vor Ablauf der Wahlfreiheit lohnen, da die Ausweise natürlich uneingeschränkt 10 Jahre lang gültig sind und auch der im Falle einer im Verlauf der kommenden zehn Jahre durch Verkauf/Vermietung entstehenden Informationspflicht vollständig genüge tun.

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Verbrauchsausweis ungenau? Bringt der Bedarfsausweis Realwerte?


Als großer Nachteil des Verbrauchsausweises wird oft genannt, dass die Verbrauchswerte natürlich auch das individuellen Nutzungs- und Heizverhalten der Bewohner widerspiegeln, welches aber nicht nachvollzogen werden kann und sich schon mit dem nächsten Mieter drastisch ändern kann.
Die dena selbst beziffert aber die Schwankungsbreite in den Verbrauchskennwerten, die durch das Nutzerverhalten entstehen kann, auf maximal 20 Prozent.
Dagegen haben Vergleichsuntersuchungen gezeigt, dass Bedarfsausweise in der Regel deutlich höhere Energiekennwerte ausgeben als Verbrauchsausweise, und zwar um bis zu 80 Prozent!!!
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/immobilien/geldmarkt/artikel/72/181512/
Man sollte also vorsichtig sein mit der Erwartung, dass die Ergebnisse des Bedarfsausweises sich dann auch wirklich in der zukünftigen Nebenkostenabrechnung wiederfinden.
Der Bedarfsausweis macht vor allem dann Sinn, wenn eine Modernisierung tatsächlich in Erwägung gezogen wird und ein detaillierter Vergleich von energetischen Sanierungsmöglichkeiten gewünscht ist.
Für eine preiswerte und schnelle Information, die auch dem Mieter und Käufer eine vergleichsweise sichere Einschätzung des Energieverbrauchs gibt, ist der Verbrauchsausweis absolut ausreichend.

vk

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Kein Verbrauchsausweis bei Heizöl-Feuerungen?


In der aktuellen Diskussion um Verbrauchsausweise taucht ein Hinweis von Kritikern immer wieder auf:

Verbrauchsausweise auf der Basis von Heizölabrechnungen sind fehlerhaft und ungültig.

Als Begründung werden dabei aufgeführt:

1. Die ENEV lässt nur geeichte Verbrauchsmessungen als Basis für die Verbrauchsermittlung im Energieausweis zu

2. Bei der Berechnung auf Grundlage von Heizöl-Liefermengen werden vor- und nachherige Restmengen im Tank nicht berücksichtigt, die das Ergebnis aber erheblich verfälschen.

Beide Begründungen sind sachlich falsch und leicht zu entkräften:

zu 1.
Das ist natürlich nicht richtig und jeder kann dies in §19 der ENEV schwarz auf weiß nachlesen (Ist übrigens sehr verständlich und einfach beschrieben). Die ENEV lässt ausdrücklich eigene, sachgerecht durchgeführte Verbrauchsmessungen zu. Eigentümer sollten sie aber in geeigneter Form dokumentieren

zu 2. Das Restmengenproblem ist eher ein theoretisches und wird auch durch die ständige Kommunikation in den Medien praktisch nicht relevanter
Um eine ganz exakte Verbrauchserfassung für den Energieausweis zu dokumentieren, genügt schon ein Liefertermin, bei dem der Tank vollständig befüllt wurde und nachfolgend Abrechnungszeiträume von mindestens insgesamt 3 Jahren, in denen Liefermengen erfasst wurden und an deren Ende der Tank wieder voll war. Das ist keine Zauberei…sondern das, was eigentlich viele Nutzer von Ölheizanlagen praktizieren und auch belegen können.
Ich hoffe, damit nun auch in dieser Frage, die in letzter Zeit viele Betroffene verunsichert hat, für Klarheit gesorgt zu haben.

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Und nochmal: … Ist der Online-Energieausweis gültig???


Ich habe hierzu noch einen sehr schönen Beitrag aus dem „Gebäudeenergieberater“ gefunden. Hier nimmt Energieberater Thomas Möller noch einmal sehr detailliert bezug auf die fehlerhaften Darstellungen der dena, wonach die Gültigkeit von verbrauchsbasierten Energieausweisen (insbesondere online angebotenen) in Zweifel zu ziehen ist.

zum Beitrag:

http://www.geb-info.de/TUlEPTMwMDAxJkFJRD0xNTg2Nzc.html

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