Energie sparen im Alltag


Energie ist in den vergangenen Jahren stetig teurer geworden. Grund genug für Verbraucher, Energie zu sparen, um die Haushaltskasse zu entlasten. Wer Strom spart, kann aber auch etwas für die Umwelt tun, denn bei der Stromerzeugung werden nach wie vor große Mengen fossile Brennstoffe eingesetzt, wodurch sehr viel klimaschädliches CO2 entsteht. Wird weniger Strom gebraucht, kann damit auch der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Es gibt für Verbraucher viele Möglichkeiten, im Haushalt und im Alltag Energie zu sparen, ohne dass man sich selbst einschränken muss. So ist es beispielsweise bei der Neuanschaffung von elektronischen Geräten sinnvoll, nicht nur dessen Leistungen, sondern auch die Energieeffizienz zu betrachten. Sowohl bei Kühlschränken wie auch bei Gefriergeräten und Waschmaschinen werden die Energielabel im Handel bereits sehr gut sichtbar angebracht. Die Energieeffizienz wird hierbei mit Buchstaben angegeben, die von A bis G reichen. Wird ein Gerät mit der Energieeffizienz A oder gar A+ eingestuft, können Verbraucher davon ausgehen, dass dieses Gerät nur wenig Energie benötigt, so dass gegenüber einem älteren Gerät deutliche Einsparungen möglich sind. Geräte hingegen mit der Energieeffizienzklasse C-G hingegen sind wahre Stromfresser und sollten bei einer Neuanschaffung gemieden werden. Auch bei Fernsehgeräten ist es mittlerweile möglich, auch den Energieverbrauch bei der Geräteauswahl zu berücksichtigen, um so Tag für Tag Strom zu sparen.

Zusätzlich sollten Verbraucher, die Energie sparen wollen, ihre eigenen Lebensgewohnheiten überprüfen. Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner sollten zum Beispiel immer vollständig befüllt werden, da bei halber Füllung nahezu die gleiche Energiemenge benötigt wird. Kühlschränke und Gefriergeräte hingegen sollten idealer Weise an einem kühlen Ort stehen, um so die notwendige Energie für das Kühlen zu reduzieren. Letztlich verbraucht auch die tägliche Beleuchtung sehr viel Strom. Sie kann reduziert werden, wenn die Lampen in nicht genutzten Räumen ausgeschaltet werden. Zudem bieten sich Energiesparlampen an, die ebenfalls einen deutlich reduzierten Stromverbrauch aufweisen, ohne deswegen dunkler zu sein.

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9 Antworten

  1. Deine Tipps finde ich sehr gut. Es lässt sich einfach enorm viel Energie sparen, wenn man eben nur an Kleinigkeiten denkt. Der Tipps mit der Geschirrspülmaschine finde ich nicht schlecht, auch mit dem Trockner.

    Allerdings muss ich dich im Bereich der Waschmaschine ergänzen. Moderne Waschmaschinen haben eine Mengenautomatik integriert. Die Waschzeit (somit auch der Energieverbrauch) und das Wasser wird der geladenen Wäschemenge angepasst. Bei älteren Maschinen trifft dies aber durchaus zu.

    • Das mit der Waschmaschine wusste ich noch gar nicht. Danke fuer den Tip!

  2. Energie einsparen ist ein wichtiger Bestandteil bei der Umsetzung der Energiewende. Nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel wird geschont. Zum Thema Energiesparlampen möchte ich die LEDs anfügen, die meiner Meinung nach deutliche Vorteile gegenüber Energiesparlampen haben. LEDs sind robuster, noch effizienter, leben länger, benötigen nicht diese nervige Anlaufzeit, um richtig hell zu werden und sind ungiftig. Viele Energiesparlampen enthalten Quecksilber, was die Sache zu einem ziemlich ungesunden Spaß macht, wenn die Lampe zerbricht. Überdies ist die wichtigste und sinnvollste Maßnahme zum Energiesparen aber sicherlich die gute Dämmung. Schließlich benötigen wir ziemlich viel Energie für das Heizen – wenn die Wärme durch schlecht isolierte Wände und Decken entweichen kann, schmeißen wir unser Geld quasi zum Fenster raus. Kleinere Maßnahmen im Akutfall kann man durch zusammengerollte Decken an Türen und Dichtungsbänder an Fenstern selbst übernehmen. Wirklich sinnvoll ist eine energetische Sanierung, die jeder in Betracht ziehen sollte – schließlich liegt das größte Einsparpotenzial im Gebäudebestand.
    Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium

  3. Das sind ein paar echt hilfreiche Tipps. Wichtig ist, dass sich die Menschen darüber klar werden, dass es nicht ausreicht nur energiesparende Geräte zu kaufen. Ein weit wichtiger Teil am Energie sparen ist es, die eigenen Angewohnheiten zu ändern. Es bringt schließlich nichts, wenn die Waschmaschine stromsparend ist, dafür aber die Heizung an und das Fenster auf.

  4. Toller Beitrag, tolle Kommentare! Ergänzen würde ich trotz allem noch ein paar Punkte – neben dem bewussten Energieeinsparen und dem Ändern der ein oder anderen Gewohnheit zum Positiven hin, sollte man auch bei jedem Kauf bewusst darüber nachdenken – Was brauche ich wirklich? Nehme ich die Billig-Gardine aus dem Discounter nebenan, die ich nach ein paar Mal waschen wegwerfen muss oder entscheide ich mich beispielsweise für ein qualitativ hochwertiges Sensuna Faltenrollo, dass man jahrelang sein Eigen nennen kann, kaufe ich mir das dritte T-Shirt für 3 EUR bei Konzernen, die Kinderarbeit tollerieren oder schaue ich nach qualitativen Alternativen (die logischerweise mehr Geld kosten), kaufe ich in einer der riesigen Supermarktketten die visuell ansprechenden Angebote des Tages oder unterstütze ich die hiesigen Bauernläden und kaufe mir dort Frische? … Die Liste ließe sich noch fortführen und ich möchte an dieser Stelle auch nur noch ein paar Schlagwörter als kleinen Gedankenanstoß erwähnen:

    Recycling – richtige Trennung – Wiederverwendung – Umnutzung – verpackungsarmes Einkaufen – richtige Lagerung – ….

    Das hat zwar nicht direkt etwas mit dem obigen Artikel zu tun, aber es geht doch sicherlich auch um das Energiesparen im Allgemeinen – Ressourcen und Umwelt schonen, Arbeitskräfte schonen, Wege nutzen, und, und, und

    Aber ich bin guter Hoffnung und bin froh, tagtäglich tolle Beispiele nicht nur im Netz zu sehen, die in diese Richtung gehen 🙂

  5. Nicht nur dieses Jahr, sondern auch aktuell ist Stromsparen wieder ein großes Thema. Vor allem wegen der kommenden Stromerhöhung von geschätzten 50%. Sparen ist aber nur sinnvoll wenn auch Unternehmen mehr Geld in eine Energieeffizienz stecken, da fast 40% der Treibhausgase durch Großstädte und Industrie verursacht werden.

  6. Coole Tips!
    Möchte auch noch einen hinzufügen: Standby-Geräte verbrauchen unglaublich viel Strom! Also lieber den Fernseher und/oder Computer ganz ausgeschaltet als im Standby gelassen 😉
    Und möchte noch einen Linktipp hinzufügen.
    Ist ein Newsletter, den man kostenlos runterladen kann. Da geht es nur um das Thema Energiewende z. B. in Bezug auf Richtlinien, Fördermittel, Stromsparen allgemein etc.. Es ist hauptsächlich für Unternehmer aufbereitet und wirklich ganz interessant…
    http://www.marktundmittelstand.de/newsletter-unternehmen-zukunft/?src=BL
    War erst verwirrt von dem „Jetzt Anmelden“-Button. Aber wenn man ganz runterscrollt kann man auch einfach auf die PDF-Datei klicken 😉

  7. Ordentliche Tipps. Als ein Fachmann in diesem Bereich kann ich zu dem Artikel nur gratullieren. Gutes und vor allem wertvolles Wissen, wenn man es wirklich bei sich im Gebäude anwendet.

  8. Ich habe in letzter Zeit auch immer mehr alte Geräte durch neue mit besserem Energielabel ausgetauscht. Der neue Fernseher hat EEK ++ und die neue Waschmaschine sogar A+++. Hier bin ich auf das Resultat auf der Stromrechnung gespannt, aber vermute, dass ich große Einsparungen erzielen werde.

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